16 Nov

Über mich

Ich könnte nun so viel über meine Recherchen in den letzten Wochen und Monaten schreiben, über Bewerben, Absagen – oder auch keine Absagen, seltsamen Bewerbungsgesprächen etc. aber ich beginne einfach mal von vorne.

Ihr wollt schließlich wissen, wer hier schreibt, oder?
(Ach ja, ich habe mich entschlossen euch zu duzen. Wer sich daran stört, möge es mir bitte nicht übelnehmen, nur in Mütterkreisen wird eigentlich meistens geduzt.)

Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, bin ich auch eine von denen – den Müttern. Allerdings bin ich keine von den „ich sitze den ganzen Tag am Spielplatz mit meinem Kind“ Müttern, geschweige denn kenne ich mich mit Krabbelgruppen oder ähnlichem aus. Warum? Ich habe stets gearbeitet. War selbständig, hatte keinen Mutterschutz und auch keine Elternzeit. Die Kunden warten leider nicht. Sie suchen sich, wenn du nicht sofort bereitstehst, einfach einen neuen Dienstleister.
Wie in dem Artikel „Mutter mit Führungsposition? Wie überzeuge ich den Arbeitgeber“ von Karin Leitmüller empfohlen, habe ich auch nochmals studiert. Also volles Programm.

Genau deswegen musste ich mich auch irgendwann entscheiden wo ich reduziere. Da sich meine Arbeitszeiten mit den Kinderbetreuungszeiten nicht vereinbaren ließen – die Bildungsbranche macht überwiegend am Abend Umsatz – und der Papa nicht übernehmen konnte, verkaufte ich mein Bildungsinstitut.

So, und nun suche ich eine neue Arbeit, die besser mit dem Mäuschen vereinbar ist. Was durch meine Qualifikation und dem Fachkräftemangel doch kein Problem sein dürfte? Dass das nicht leicht wird, war mir klar. Aber so voller Hürden und Vorurteilen hätte ich nicht gedacht. Deshalb möchte ich euch mitnehmen und hoffe, wir können uns gemeinsam unterstützen und Ideen finden, wie es für viele Mamas leichter wird.

Eure Astrid