29 Jul

Netzwerktreffen für Businessfrauen und Mütter – das war der erste Termin

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Zwanzig Frauen waren wir beim ersten Netzwerktreffen für Businessfrauen und Mütter. Und wir waren absolut positiv überrascht von der allgemeinen Resonanz, die das Thema uns gebracht hat.

Bei bestem Wetter trafen wir uns also am Samstag, den 06.07.2019 bei mir im Büro. Damit alle Platz hatten, mussten wir sogar Bierbänke aufbauen. Und nicht mal die haben ausgereicht.
Wir begannen mit einer kurzen Vorstellungsrunde und es war interessant, was hier bereits an Gesprächsideen aufkamen. Manch einer sah man regelrecht an, dass ihr hier von einer anderen Teilnehmerin genau die Fragen beantwortet werden konnten, die aktuell in ihrem Kopf rumspukten. Und genau das soll es ja auch sein: Wir wollen gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren.

Das bringt uns auch zum ersten Punkt: Wir haben gefragt, was die Teilnehmerinnen sich von einem neuen Businessnetzwerk in der Region erhoffen und die Ideen gesammelt.
So manche wünscht sich Beratung zu finanziellen Themen, andere möchten Unterstützung bei der Jobsuche oder in der Selbständigkeit. Konkrete Themen wie Büroorganisation, Online Marketing oder auch Hausbau wurden genannt – um nur ein paar zu nennen.

Mit der zweiten Frage, wollten wir wissen, was jede ins Netzwerk einbringen kann. Interessant war, dass wirklich viele engagierte und talentierte Frauen da waren und wir tatsächlich viele Themen innerhalb des Netzwerkes beantworten könnten.

Nun müssen wir die Themen nur noch matchen und mit Themennachmittagen bzw. Abenden beginnen. Wir halten euch am Laufenden!

Mein besonderes Anliegen war noch langfristig einen Austausch mit Arbeitgebern aufzubauen, sodass man sich gegenseitig kennenlernen kann um die Potentiale, die teils noch Schlummern besser entfalten zu können. Und das geht bekanntlich am einfachsten, wenn man drüber redet. Hierzu habe ich auch schon einige Ideen für Events…
(…und wenn Sie Arbeitgeber sind und Lust darauf hätten, einer Gruppe gut ausgebildeter Damen Rede und Antwort zu stehen, melden Sie sich einfach. Ist geniales Employer Branding, vor allem, wenn wir es zusätzlich streamen, oder?)

Soviel erst mal zu den Ideen. Aktuell suchen wir nach einem Namen und planen das kommende Treffen am 03.08. um 15.00 Uhr. Diesmal geht es weniger um Ideensammeln. Es steht das reine Netzwerken im Vordergrund.
Wenn du noch nicht angemeldet bist, würden wir uns freuen. Das Formular zur Anmeldung findest du hier.
Hast du keine Zeit, merke dir einfach immer den ersten Samstag im Monat vor und aktuelle Informationen bekommst du derzeit noch über den Mama-sucht-Arbeit – Newsletter.

Jetzt wünsche ich erstmal einen guten Ferienstart und bis hoffentlich bald!

Deine Astrid

06 Jun

Mittagessen im Familienunternehmen – gemeinsam gesund ernähren

„Vollrath – voll gut“. Voll gut ist auch das Gefühl, dass einem bei der herzlichen Begrüßung in deren Räumen im Hahnenbalz entgegenströmt.
Mit Claudia Blokesch, der Geschäftsführerin von Vollrath habe ich mich über das Thema Familienunternehmen unterhalten und natürlich auch über Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Frau Blokesch, auf Ihrer Website sprechen Sie von Tradition, Innovation und Qualität. Welche Werte haben Sie bei der Mitarbeiterführung und machen sich diese Werte auch im Umgang unter den Mitarbeitern bemerkbar?

Ja, Tradition, Innovation und Qualität spielen auch im Umgang mit unseren Mitarbeitern eine große Rolle. Tradition dahingehend, dass wer sich in unser Unternehmen oder die „Familie“ einfindet, hat hier einen Job fürs Leben. Wir halten dann auch in schlechten Zeiten, wenn es beispielsweise private Probleme gibt zu unseren Mitarbeitern und unterstützen sie bei deren Bewältigung nach Kräften. Innerhalb der ersten Wochen merkt man eigentlich immer, ob sich ein neuer Mitarbeiter oder eine neue Mitarbeiterin in diese „Familie“ gut einfindet und letztendlich haben wir auf diese Weise so gut wie keine Fluktuation.

Der zweite Punkt Innovation: Mein Motto lautet hierzu: Stillstand ist Rückschritt. Immer einen Schritt vor ist der richtige Weg. Wir sind immer bereit für Veränderungen und neuen Input. Um „fit“ zu bleiben machen wir viele externe Schulungen. Unsere Mitarbeiter bringen auch immer wieder neue Ideen ein. Sie sind schließlich die Experten für ihren Arbeitsplatz, sehen die alltäglichen Probleme und machen Verbesserungsvorschläge, die in der Regel auch sofort umgesetzt werden.

Der letzte Punkt, die Qualität, ist bei uns allen verinnerlicht, und wird auch gelebt. Trotz allem familiären „Miteinander“ überwachen wir permanent und systematisch die Qualität in der Produktion, denn manchmal schleichen sich auch schlechte Gewohnheiten ein, die andernfalls mühsam wieder verändert werden müssten. Z. B. haben wir unsere regelmäßigen Mitarbeitergespräche, in denen wir alle Dinge in Ruhe klären können. Und bei Zertifizierungen strebt unser Unternehmen stets die „volle Punktzahl“ an.

Was ist das Besondere am Mitarbeiterzusammenhalt bei Ihnen? Wie fördern Sie das und welche Effekte hat das zudem?

Bei uns ist es das Familiäre. Ich kann gar nicht anders und fördere und fordere die Gemeinschaft. Ich selbst bin ein herzlicher Mensch und führe daher meist auch „aus dem Herzen“ heraus, lege also auch ab und zu mal die Hand auf die Schulter eines Mitarbeiters, und kümmere mich um die kleinen mentalen „Wehwehchen“ die immer mal wieder vorkommen. Diesen Führungsstil habe ich von meinem Vater gelernt, der selbst stark verfeindete Gruppen innerhalb des Unternehmens, oder auf Verbandsebene immer wieder zusammenführen konnte.

Meine Mitarbeiter begegnen mir daher ebenfalls sehr herzlich und haben auch ein fürsorgliches Auge auf mich (lacht). Ich habe die Gewissheit, dass die Mitarbeiter Tag und manchmal auch Nachts für das Unternehmen da sind, so wie ich es auch für sie da bin. Selbst Mitarbeiter, die schon in Rente sind, hören nicht einfach so auf, sondern helfen weiterhin kräftig bei uns mit.

Ich bin auch viel ehrenamtlich unterwegs, denn man kann nicht nur nehmen, sondern sollte auch etwas der Gesellschaft zurückgeben, vor allem dort, wo es notwendig ist.

Leider mache ich verstärkt die Beobachtung, dass die jüngere Generation sich mit familiären Werten immer schwerer tut. Wahrscheinlich weil sie es weniger erfahren haben. Sich damit auseinander zu setzen, fällt einem natürlich nicht immer leicht.

Jetzt die Frage, weshalb ich eigentlich da bin. Wie kam es zum regelmäßigen gemeinsamen Mittagessen im Betrieb?

Diese „Tradition“ leben wir, seit unser Unternehmen vor 5 Jahren von der Nürnberger Innenstadt in den Hahnenbalz umgezogen ist. Hier ist leider kein Metzger, Bäcker oder ähnliches in der Nähe, wo man bzw. sich gegen Mittag etwas besorgen könnte. Zudem haben wir eine Mitarbeiterin, die früher selbst ein Lokal geführt hatte.
Vollrath stellt die Arbeitskraft der Mitarbeiterin zur Verfügung, die das Essen vorbereitet und die Mitarbeiter zahlen fürs tägliche gemeinsame Mittagesen lediglich den Wareneinsatz, der sich um die 2,50 € bewegt.

Zusätzlich zum gemeinsamen Mittagessen, feiern wir besondere Anlässe, wie Weihnachten oder runde Geburtstage, bei denen gemeinschaftlich gekocht wird. Dadurch stärkt sich wieder die Gemeinschaft. Aber auch positive gesundheitliche Effekte haben wir dadurch erreicht. Als ich persönlich eine Darmsanierung geplant hatte, waren auch die meisten Mitarbeiter daran so sark interessiert, dass ich eine richtige Schulung zu diesem Thema im Betrieb organisiert habe. Bei zwei Mitarbeitern haben sogar deren Partner teilgenommen. Die Kochzeite hatten sich in dieser Zeit zwar auf ca. 1,5 Std. erhöht, jedoch hat es sich gelohnt. Die messbaren Ergebnisse waren Gewichtsreduktionen zwischen drei und zwölf Kilogramm. Und was besonders wichtig ist: Seitdem herrscht auch eine weit größere „Grundfröhlichkeit“ in unserem Betrieb und natürlich ist die Gemeinschaft nochmals stärker zusammengewachsen. Eine Mitarbeiterin sagte selbst von sich, dass sie seitdem viel entspannter arbeiten kann.
Nächstes Jahr haben wir uns fest vorgenommen, machen wir so etwas wieder. Und vielleicht werden wir zusammen dazu auch ein kleines Kochbuch erstellen.

Nun die letzte Frage: Wie gestalten Sie für sich persönlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Ich habe einen tollen Mann, der viel auffängt, obwohl er selber berufstätig stark gebunden ist. Das Grundgefühl des schlechten Gewissens kann ich trotzdem nicht völlig abschalten. Die wenige Zeit, die ich mit meinem Kind verbringe, ist dafür intensiver. Zusätzlich kommen meine und die Kinder meiner Schwester, die das Partner-Unternehmen leitet, täglich zum gemeinsamen Mittagessen in den Betrieb und machen hier auch ihre Hausaufgaben. Das Schöne ist, hier haben auch die Mitarbeiter einen Blick auf die Kinder und fühlen sich mit verantwortlich. Im Gegenzug können die Mitarbeiter ihre Kinder im Notfall auch hierher mitbringen, wenn z. B. kurzfristig keine Kinderbetreuung verfügbar ist.
Manchmal bremsen uns die Kinder auch aus (lacht). Wenn ich zum Beispiel noch ein weiteres Ehrenamt annehmen möchte – Ich bin bereits Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren, dem Lions-Club und bei einem Verein für hilfsbedürftige Kinder aktiv –  dann  kommt immer schon die Bemerkung, ob das jetzt auch noch sein muss. Dann gehe ich natürlich auf meine Familie ein.
Letztendlich profitieren die Kinder von mir und meiner Schwester von der Gesamtsituation. Da ich selbst Unternehmertochter bin, habe ich über das Thema Beruf und Familie viel gelernt und erfahren z.B. Leistungsbereitschaft und Selbständigkeit.

Ein Familienunternehmen ist somit eine Bereicherung für alle, die im Unternehmen arbeiten. Die gesamte  Belegschaft und auch die eigene Familie profitieren sehr davon.


Nun bedanke ich mich nochmals herzlich bei Frau Blokesch für den Einblick und wünsche ihr weiterhin viele spannende und gemeinschaftsfördernde Projekte neben ihrer Hauptbeschäftigung als Geschäftsführerin von Vollrath.

Bild: Pixabay – Free-Photos

06 Mai

Wenn es dir wichtig ist, gibt es kein OB sondern nur ein WIE – Ein Interview mit Olga Dick der Geschäftsführerin von Amoonìc.

Im Jahr 2011 gründeten Olga Dick und Sabine Linz die Amoonìc GmbH. Angetrieben von ihrem Ehrgeiz und der Liebe für Schmuck, entstand die Idee eines Online-Juweliers für individualisierbaren Echtschmuck. Heute beschäftigen die beiden Geschäftsfrauen rund 22 Mitarbeiter und Amoonìc hat sich als Marke etabliert. „Wir machen aus unserem Unternehmen, den aufregendsten Ort der Welt!“ ist das Motto unter dem tagtäglich traumhafte Schmuckstücke entstehen, die ihre Kunden begeistern.
(www.amoonic.de)

Mit Olga durfte ich ein sehr authentisches – von Mutter zu Mutter und Unternehmerin zu Unternehmerin – und erfrischendes Interview führen.

Liebe Olga, ich habe gelesen, dass du während der Gründung von Ammonìc 2011 deine Tochter bekommen hast. Wie hast du diese Phase gemeistert? Man verbindet doch mit Unternehmensgründungen eher 60 Stunden Wochen. Wie geht das?

Ja, meine Tochter kam mitten in der Gründung zur Welt und ich habe selbst im Krankenhaus Mails gecheckt. Zwei Wochen nach der Entbindung reichte ich auch den EXIST-Antrag (ein Programm zur Förderung von Gründungen).
Zum Glück war meine Tochter ein Vielschläfer und ich habe Prioritäten gesetzt. Mein Kind und die Gründung standen an erster Stelle. Ich durfte von mir also beispielsweise keine perfekte Haushaltsführung erwarten.
Bei der Betreuung meiner Tochter unterstützten mich meine Mutter und Oma. Zu einem längeren Termin mit dem Steuerberater kam meine Mutter beispielsweise mit und sie lief während meines Gesprächs mit meinem Kind im Gang auf und ab. In Pausen konnte ich somit auch stillen.
Ich hatte auch nie Zweifel an meinem Vorhaben zu Gründen. Es gab nie die Frage OB, sondern immer nur WIE.
Mein wichtigste Erfahrung aus der Zeit war jedoch, dass ich mich manchmal selbst vergessen habe. Darauf achte ich mittlerweile.

Wie seid ihr als Gründungsteam du, Sabine, Michael und Andreas miteinander in dieser Phase umgegangen? Wie habt ihr die Arbeit aufgeteilt?

Natürlich hatten die anderen im Team Bedenken, auch weil wir keine jahrelangen Freunde waren, sondern uns zum Gründen gefunden haben.
Ich habe es offen angesprochen und auch Verständnis gezeigt, dass sie ihre Zweifel an meinem Engagement haben dürfen. Meine klare Botschaft war allerdings, dass mein Wunsch des eigenen Unternehmens bestehen bleibt und ich trotz allem alles geben werde.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass wir einen sehr verständnisvollen Umgang untereinander hatten.
Für mich habe ich daraus gelernt Prioritäten zu setzen und dass es auch möglich ist in wenigen Stunden produktiver Arbeit mehr zu erreichen, als teils an einem ganzen Tag – eben weil einfach keine 16 Std. Tage möglich waren.
Mit dem Übergang in die Krippe wurde das Leben dann wieder „normaler“ was jedoch nicht heißt, dass man es nicht annehmen muss, wenn das Kind krank ist. Dann ist das eben so und man muss das Tempo runterschalten.

Wie regelst du heute für dich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Mein Sohn ist heute fast ein Jahr und ich bin diesmal klassisch in Elternzeit. Durch neue Technologien und Tools z.B. virtuelle Teams habe ich, ohne vor Ort im Unternehmen zu sein, Einblick in vieles und kann somit manchmal steuern oder Tipps geben.
Mein Team kommt auch ohne mich gut klar, da wir meine Elternzeit über drei bis vier Jahre vorbereitet haben, in denen wir einen Kollegen in der Geschäftsführung in meinen Aufgaben fit gemacht hatten. Meine Gründungspartnerin hat mittlerweile auch schon zwei Kinder und hier haben wir ebenfalls während der Elternzeit ihre Aufgaben unter uns aufgeteilt. In solchen Situationen ist ein Gründungsteam von 4 Personen schon sehr von Vorteil und natürlich die gute Vorbereitung.
Im Laufe des Jahres, sobald ich einen Krippenplatz für meinen Sohn habe, komme ich wieder ins Unternehmen zurück und starte neu durch. Wobei ich sagen muss, dass ich mit Leib und Seele Unternehmerin bin, mein Kopf oft beim Unternehmen ist und ich Lösungen oder Ideen beim schieben des Kinderwagens finde. Für mich ist die Verbindung von Arbeit und Leben etwas Natürliches und mich belasten meine Gedanken zum Unternehmen nicht.

Kommen wir zu Amoonìc: Wie würdest du eure Unternehmenskultur beschreiben? Lebt ihr bestimmte Werte?

Ja, wir leben Werte, aber ohne sie jetzt an die Wand zu hängen. Wir als Gründerteam legen Wert auf gegenseitige Ehrlichkeit und leben Transparenz – im Sinne, dass wir gemeinsam arbeiten und nicht jeder im stillen Kämmerchen sein eigenes Süppchen kocht. Freiheit ist uns sehr wichtig. Von niemanden wird erwartet am Arbeitsplatz zu kleben, denn viele Ideen kommen wo anders. Ich ermutige meine Mitarbeiter auch mal den Arbeitsort zu wechseln, ob es jetzt der Aufenthalt in unserer Küche ist oder sie gehen in die Natur. Ein wenig absprechen muss man sich hier natürlich, dass nicht alle raus gehen und das Telefon ist nicht mehr besetzt.
Zudem geben wir allen Mitarbeitern zu Beginn einen Vertrauensvorschuss. Wir glauben, dass jeder etwas besonders gut kann und sind geduldig und flexibel während der persönlichen Entwicklung. Auch bei ganz neuen Aufgaben, jeder darf seine Leidenschaft finden. Daneben unterstütze ich unsere Mitarbeiter mit Coaching, höre ihnen zu und gebe Tipps um ihnen zu ermöglichen selbst zu wachsen.

Wie realisiert ihr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für eure Mitarbeiter?

Punkt eins und der wichtigste ist Verständnis haben. Verständnis zu haben, dass an einem Punkt im Leben der Kinderwunsch besteht. Kinder sind bei uns willkommen und etwas ganz Natürliches! Klar ist die Elternzeit etc. eine finanzielle Belastung für das Unternehmen, aber das ist ok für uns. Bei uns muss keine Mitarbeiterin Angst davor haben uns mitzuteilen, dass sie schwanger ist. Bei uns wird offen damit umgegangen und wir wussten sogar bei einer Mitarbeiterin ungefähr wann sie Kinder plant.
Sind Kinder krank, ist das einfach so und wir zeigen Verständnis, denn durch ein schlechtes Gewissen der Mutter wird ein Kind nicht weniger krank.

Wie findet ihr neue Mitarbeiter*innen und wählt sie aus?

Ja, das ist die Königsdisziplin und ein Lernprozess für uns als Unternehmer. Man eignet sich hierfür über die Jahre Menschenkenntnis an und sollte sich auch etwas für Psychologie interessieren.
Aber grundsätzlich müssen neue Mitarbeiter zu unseren Werten passen und ein ähnliches Mind Set haben. Die Fähigkeiten sind schon wichtig, jedoch nachrangig.
Die Einarbeitung haben wir mittlerweile viel mit Videos gestaltet, so können sich neue Mitarbeiter viele Dinge selbst beibringen und das Lernen – auch für bestehenden Mitarbeiter – fällt mit Hilfe der Videotutorials leichter.

Zum Abschluss noch: Was war dein wichtigstes Learning der letzten Jahre?

Ich muss kein schlechtes Gewissen haben. Normalerweise hat man, ist man beim Kind, ein schlechtes Gewissen dem Unternehmen gegenüber und andersherum, ist man in der Arbeit denkt man wieder ans Kind. Wichtig war mir einzugestehen, dass ich alles so gut mache, wie ich es kann. Einfach mein bestes gebe und ich keine Maschine oder Roboter bin.
Viele Fragen mich, ob ich gut schlafen kann. Ja, das kann ich, weil ich erstmal nichts muss und den Rest mache ich so gut ich kann.

In diesem Sinne, bedanke ich mich nochmals für das wunderbare Gespräch und irgendwann schaffen wir es mal auf einen Kaffee!

Beitragsbild: pixabay.de – photochur

31 Jan

Familienbewusstsein und Werte im Unternehmen oder „Succeed as a family“

Wie bedingen sich Werte und Familienbewusstsein im Unternehmen? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus und was sind Herausforderungen, wenn man in einem Unternehmen arbeitet, welches die Corporate Social Responsibility lebt und nicht nur als Managementtool oder für das Employer Branding nutzt?

Das sind nur einige Fragen, die sich im Interview mit Nicolei Rademacher, dem Geschäftsführer der Solberg International GmbH ergeben haben.
Kurz zum Hintergrund von Solberg:
Solberg besteht seit 50 Jahren, wurde 1968 von Charlie Solberg gegründet und wird mittlerweile von dessen Kindern geführt. Das Unternehmen, welches Filter, von ganz klein bis groß, entwickelt und herstellt ist ein klassischer Produktionsbetrieb mit internationalem Vertrieb. Eigentlich eine unspektakuläre Branche, jedoch hat die Familie Solberg eine Unternehmensphilosophie entwickelt, die es eine Vorreiterrolle übernehmen lässt. Im Rating der Zeitschrift Future Leader ist es untern den 100 nachhaltigsten Unternehmen aufgeführt.

Nachdem Herr Rademacher und ich uns über eine Stunde im Gespräch die Bälle zugeworfen haben und meine Fragen im Flow hinfällig wurden, lässt sich kein klassisches Interview schreiben. Ich werde stattdessen die wichtigsten Punkte zusammenfassen.

Der Leitsatz von Solberg: „Du hilfst dir selbst indem du anderen hilfst.“

Dieser Leitsatz durchdringt das ganze Unternehmen, durch alle Hierarchien und steht über allen kulturellen Besonderheiten der Mitarbeiter weltweit.
Zum einen prägt dieser Leitsatz die Beziehungen zu den Kunden und zum anderen auch der Mitarbeiter untereinander.
Konkret in der Umsetzung bedeutet dies, dass Solbergh stärkenorientiert einstellt und absolut geschlechtsunabhängig. Die Position des CFO (Chief Finance Officers), eigentlich eine Männerdomäne, ist bei Solberg mit einer Frau besetzt, da sie diesen Job ganz einfach am besten macht. Ebenso ist die eine der Firmeninhaber eine Frau. Sarah Solberg ist Mutter von vier Kindern und International Sales Development Manager. Frauen an diesen Schlüsselpositionen haben auch einen Einfluss auf die Unternehmenskultur.

Oder anders herum eine ausgeprägte Unternehmenskultur ermöglicht es Familie und Beruf zu vereinen.

Was ist dann an der Unternehmenskultur bei Solberg besonders?

Es wird das Unternehmen als Familie gelebt. Die Grundstruktur des Zusammenlebens ist die Familie, weshalb sollen die Werte der Familie nicht übertragbar sein?
Hieraus ergibt sich ein, nennen wir es, ein elterlicher Führungsstil, der bei der persönlichen Entwicklung unterstützt und begleitet. Im Gegenzug wird, wie in einer Familie, allerdings auch gefordert und jedes Mitglied bzw. Mitarbeiter muss in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen.
Jede/r neue Mitarbeiter/in bekommt einen Vertrauensvorschuss und wird in die Familie aufgenommen. Insgesamt wird durch die gegenseitige familienähnliche Unterstützung die emotionale Bindung ans Unternehmen und die Authentizität der Mitarbeiter gefördert. Ebenso ist die Mitarbeiterfluktuation fast nur durch Rente bestimmt. Natürlich gibt es Menschen, die mit dieser Form der Unternehmenskultur nicht konform gehen oder sich verändern.

Generell wird aber auf persönliche Veränderungen oder private Herausforderungen der Mitarbeiter eingegangen. Mitarbeiter, die sich verändern möchten, dürfen dies und werden gefördert. So kann es vorkommen, dass eine Mitarbeiterin des Qualitätsmanagements nach Jahren in die Buchhaltung wechselt, weil sich ihre Interessen verschoben haben. In einem Unternehmen mit flachen Hierarchien ist das zwar eine Herausforderung, jedoch mangelt es nicht an Aufgaben.

Die familiäre Unternehmenskultur lässt allerdings auch nicht vergessen, dass jeder Mitarbeiter eine eigene Familie hat. Konkret bedeutet dies in der Umsetzung beispielsweise auf die gegenseitigen Familienzeiten zu achten und nicht beim Abendessen zu stören. Im internationalen Austausch kann das manchmal schon eine Herausforderung sein.
Natürlich gibt es Kernarbeitszeiten, wenn jedoch durch die Krankheit des Kindes diese nicht eingehalten werden können, wird das nicht als Problem angesehen, sondern es liegt in der Verantwortung eines jeden Mitarbeiters sich in diesem Fall die Aufgaben so einzuteilen, dass sie erledigt werden können.
Arbeit sollte als Teil des Lebens angesehen werden und nicht separiert. So kann es denn vorkommen, dass das Leben, also die Kinder in eine Skype-Konferenz platzen.
Nehmen die Herausforderungen im Leben eines Mitarbeiters zu, wird dieser auch nicht fallengelassen, ähnlich eines familiären Zusammenhalts.

Was bedeutet das folglich für eine Führungskraft?

Zum einen muss bei Solberg eine Führungskraft Vorbild sein. Der Vorbildcharakter zieht sich bis hin zum Unternehmen an sich, was soziales Engagement unterstützt, Nachhaltigkeit fördert (auch an den eigenen Produktionsstätten), Meetings nur in ausgewählten Hotels veranstaltet, die Gesundheit der Mitarbeiter fördert uvm.

Zum anderen sollte man neben der Mitarbeiterförderung auch an der eigenen persönlichen Entwicklung interessiert sein. Mit konstruktiver Kritik muss man umgehen können und in der Lage darüber zu reflektieren.

Man könnte meinen, bei dieser Unternehmenskultur möchte jeder bei Solberg arbeiten, doch ist es nicht so einfach Mitarbeiter zu finden bzw. sie zu erkennen, die ebenso verantwortungsbewusst leben und ähnliche familiären Werte vertreten.
Eines der Auswahlkriterien ist, ob man seine Freizeit auch mit den Kollegen verbringen würde. Folglich kommt es stark auf die Persönlichkeit an, dass man zu Unternehmen passt.

Zum Schluss interessiert mich noch, wie Herr Rademacher für sich persönlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzt?

Eigentlich ganz normal: Am Morgen gilt die Regel, erst der Kindergarten dann das Handy und auch er benötigt Netzwerke, wie die Großeltern um die Betreuung der Kinder zu sichern.

Das wohl wichtigste hat allerdings seine Frau über ihn gesagt:
„Das ist die beste Firma, bei der du bisher warst, weil du dadurch ein besserer Mensch geworden bist.“

 

Mit diesem Satz schließe ich auch das Interview und möchte mich nochmals ganz herzlich bei Herrn Rademacher von Solberg bedanken.
Der Einblick in eine Unternehmenskultur, die einfach Werte lebt statt viel darüber zu veröffentlichen ist sehr interessant. Vor allem auch im Hinblick auf die Entwicklungen im Personalmarketing in den letzten Jahren, wo viele Unternehmen sich fantastische Leitsätze – auch in Hinsicht des Familienbewusstseins – auferlegt und kommuniziert haben.
Wichtiger als alle diese nach außen kommunizierten Leitsätze sind die tatsächlich verankerten Werte in der Unternehmenskultur, denn nur diese ermöglichen gelebtes Familienbewusstsein!

 

Beitragsbild: pixabay.com – pexels

28 Dez

Mein Jahresrückblick – Willkommen 2019

Ich bin eigentlich kein Rückblickschreiber, aber solch turbulente Jahre wie das letzte mit einigen Wendungen haben mal einen verdient.

Begonnen hat 2018 wie es aufhörte. Meine Hauptbeschäftigung war das Coaching im Rahmen von „Fit mit Kind“ und ein rumprobieren, wie ich Mama-sucht-Arbeit Unternehmen vorstellen kann. Da das Coaching allerdings meine überwiegenden Zeit- und mentalen Ressourcen verschlungen hat, blieb nicht mehr viel Kraft für den Rest. Mir lagen meine Teilnehmerinnen sehr am Herzen, aber ich konnte nicht so helfen wie ich wollte, da es einerseits bestimmte Eingrenzungen seitens der offiziellen Stellen gab und andererseits ich nicht ewig Energie hineinstecken kann, die zudem nicht gut und auch teils unbezahlt war. Ich könnte hier Geschichten erzählen, da würdet ihr die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und euch WTF fragen, aber das soll ja kein Jammerrückblick werden.
Mit der positiven Brille auf kann ich berichten, dass von 11 Teilnehmer_innen fünf in Jobs vermittelt wurden, zwei wagten den Schritt in die Selbständigkeit und eine weitere Teilnehmerin konnte im vergangenen Herbst im Rahmen einer meiner Projekte noch vermitteln. So gesehen eine richtig gute Bilanz.
Letztendlich wurde dann doch durch verschiedene Umstände das Coaching Mitte des Jahres eingestellt und ich kann euch sagen, ich war froh drum. Es war danach zwar eine finanzielle Lücke da, aber leere Räume füllen sich bekanntlicherweise wieder von selbst.

Wichtig ist, dass die Lücken sich allerdings sinnvoll füllen und vor allem ich nicht wieder in ein nächstes Projekt rutsche, das mich aufarbeitet und nicht genug dabei rausschaut.
So habe ich mir letztes Jahr an Pfingsten selbst versprochen, dass ich nicht mehr umsonst arbeite und Projekte beispielsweise rein auf Provisionsbasis annehme. Das Problem hierbei ist, dass ich Stellen ausschreibe, Gespräche mit Bewerbern führe etc.  und im Worst Case mein Auftraggeber über jemanden anderes einstellt oder ihm doch einfällt, dass er keinen Mitarbeiter benötigt. So steckt mindestens eine Woche Arbeit drin für nichts. Das können große Unternehmen machen, die vielleicht den Praktikanten beschäftigen wollen, jedoch nicht eine kleine Beratungsagentur, die qualitativ hochwertig arbeiten möchte und davon Leben muss also Miete, Krankenversicherung, Rente, Kindergarten uvm zahlen muss.

Wie schaffe ich also Verbindlichkeit? Ich habe mich getraut eine Auftragsgebühr einzuführen. Das heißt, ein Anteil des Honorars wird bei Auftragerteilung fällig. So wird zwar die Akquise nicht leichter, weil es ja von Beginn an was kostet, ich weiß allerdings, das mein Auftraggeber wirklich mit mir zusammenarbeiten möchte und nicht irgendwie umsonst mal anfragen will. Ich kann ja auch nicht unverbindlich Stellen ausschreiben, da kommt man sich als Bewerber_in auch veräppelt vor.
Also ich habe somit zum Juli meine Konditionen neu gestaltet und es hat funktionniert!
Seitdem habe ich mich voll auf Projekte und die Arbeit mit der Datenbank konzentriert. Durch die neue Auftragsgebühr hat der Prozess stark an Qualität gewonnen und durfte wirklich beraten bzw. endlich konnte ich so arbeiten, wie ich es für richtig halte. Was nicht heißt, dass ich nicht weiterhin ständig alles verbessere und nicht aus jedem Projekt etwas lerne.
Meine Ergebnisse dieses halben Jahres können sich auch wirklich sehen lassen.
Zwei Vermittlungen aus der Datenbank, wo beide Mütter sich sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Wochenarbeitszeit verbessert haben. Die Anfragen für die Datenbank nahmen auch von Unternehmensseite zu. Derzeit ist noch eine Anfrage offen – drücken wir die Daumen.
Durch die stete Kommunikation und meine Vernetzung mit Bewerber_innen u.a. über die sozialen Netzwerke hatte ich eine 100%ige Besetzungsquote bei den Rekrutierungsprojekten. Teils kamen innerhalb einer Stunde nach der Ausschreibung schon die ersten Bewerbungen.
Insgesamt habe ich im Rahmen von Rekrutierungsprojekten 15 Personen vermittelt. Davon waren 20% Männer, die weniger Stunden arbeiten wollten. Die Gründe dafür, werde ich demnächst in einem Extrabeitrag erläutern.
Interessant war auch, dass über die Hälfte der Bewerber_innen die Stelle gewechselt haben. Der neue Job war somit attraktiver als der vorherige.
Das war auch meist der Grund, weshalb bis zur Besetzung mehr als 4 Wochen vergangen waren. Bewerber_innen konnte ich immer innerhalb von zwei Wochen vorstellen, aber man muss danach schließlich noch die Kündigungsfrist mit einrechnen.

Soviel zu vergangenen Jahr. Im neuen darf es gerne so weiter gehen oder noch ein bisschen mehr werden. Hierzu wird es eine neue Homepage nur für die Rekrutierungsprojekte unter www.astridlehmeyer.de geben. Oftmals haben sich doch die Herren gescheut sich auf Stellen, die bei Mama-sucht-Arbeit veröffentlicht sind, zu bewerben. Die Seite Mama-sucht-Arbeit wird dann ausschließlich für die Datenbank genutzt und das Blogprojekt zur Vorstellung familienbewusster Unternehmen wird weiter ausgebaut. Wichtig ist es mir zukünftig viele positive Beispiele zu bringen um aufzuzeigen, dass sofern man genauer hinsieht auch gute Unternehmen findet.
Zusätzlich gibt es seit ein paar Tagen die Mama-sucht-Arbeit Facebookgruppe. Sie ist speziell an arbeitssuchende Mütter gerichtet zur Unterstützung und Motivation bei der Arbeitssuche. Hier beantworte ich all eure Fragen rundum die Jobsuche und bringe mein Wissen aus dem Coaching ein. Es sind nämlich häufig nur kleine Stellschrauben, die gedreht werden müssen und schon klappts mit dem Job.

Neben Facebook findet ihr mich auch immer häufiger auf Instagram. Hier nehme ich euch mit in meinen Alltag zwischen Arbeit, Kind und dem Versuch mich selbst nicht zu vergessen 😉

Und im Sinne der Work-Life-Balance höre ich nun auf zu schreiben und geh mit dem Hund an die frische Luft. Vielleicht läuft mir die / der ein oder andere über den Weg.
Ich würde mich freuen!

Eure Astrid

 

 

Bild: pixabay.de

07 Aug

Fühlst du dich wohl mit deiner Bewerbung?

Heute kurz und knapp:

Die standardisierten Bewerbungsanschreiben kennen wir schon, die Regeln für den Lebenslauf und das Bild. Aber stellt das dich wirklich dar? Oder zeigt das nur, du hast die Regeln verstanden und bist bereit im Einheitsbrei der Bewerbungen zu verschwinden?

Klar, so manche Regel helfen wirklich sehr gut und sind auch begründet um den Personalern die Arbeit zu erleichtern und schneller einen Überblick zu geben, jedoch verschwindet dabei oft jegliche Persönlichkeit.
Ein zu langer Lebenslauf geht meiner Meinung beispielsweise gar nicht. Auch das Passbild darf ruhig durch einen größeren Bildauschnitt ersetzt werden. Ein absolutes No-Go sind jedoch die Online-Vorlagen. Die sehen zwar nett aus, aber die hat jeder dritte. Also Finger weg.

Wie könnt ihr aber dann aus der Masse herausstechen?

Erstens Anschreiben:
Immer mehr Unternehmen verzichten auf das Anschreiben, da man sowieso ein Standardanschreiben bekommt, dass auch an das nächste Unternehmen geschickt wird. Wie wäre es, ihr nehmt euch kurz Zeit und überlegt, warum ihr den Job wollt und weshalb genau bei diesem Unternehmen. Kurz und knackig aber dafür aussagekräftig. Eine halbe Seite genügt. Manchmal machen 5 Zeilen in einer Mail mit angehängtem Lebenslauf und den Zeugnissen mehr her als eine DIN A4 Seite gesülze.

Zweitens Lebenslauf:
Passt ihn bitte für die Stelle an – also alle Details, die nichts mit der Stelle zu tun haben raus. Dafür vielleicht ähnliche Jobs ausführlicher Darstellen. Praktikas und Auslandsaufenthalte etc. bitte auch so kurz wie möglich halten, sofern sie nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun haben.

Drittens Bild:
Zieht dafür etwas an womit ihr euch wohl fühlt und so wie ihr auch zur Arbeit gehen würdet. Ich hatte früher beispielsweise ein Foto im Hosenanzug. Damit habe ich mich null wohlgefühlt und das sah man mir auch an. Mit dem neuen Bild fühle ich mich weitaus besser.
Für den Hintergrund des Bildes bitte kein schwarz, höchstens die Bewerbung bekommt eine dunkle Titelleiste oder es passt in euer Design. Ansonsten eine Farbe wählen, die zu eurer Kleidung oder euch passt.

Zu guter Letzt:
Wenn ihr eurer Unterlagen vor euch liegen habt, stellt euch die Frage: Fühle ich mich damit wohl? Bin das ich?

Denkt immer daran, wenn ihr ein Bild von euch verkauft, das ihr nicht seid, wird es früher oder später auffallen. Zum einen wirkt man damit nicht rund und zum anderen kann es schließlich sein, dass man nicht wirklich ins Unternehmen passt.

FAZIT: Seid einfach ihr selbst und beugt ein bisschen die Regeln 😉

04 Jul

Ferienbetreuung – damit Mama und Papa sorgenfrei arbeiten können

Es sind nicht mal mehr 4 Wochen und dann stehen die großen Ferien ins Haus. Bis zu sechs Wochen Kinderbetreuung, die organisiert werden müssen.
Um die Auswahl ein bisschen zu erleichtern, habe ich mich schlau gemacht und stelle hier kurz verschiedene Anbieter vor.

Beginnen wir mit Fürth:

Sommerferienbetreuung vom 31.07. – 25.08. im Jugendhaus Hardhöhe
Es werden 6-12 jährige Kinder von 7.30 bis 17.00 Uhr und Freitags bis 15.30 Uhr betreut.
Das besondere daran ist, dass manche Arbeitgeber die Hälfte der Kosten übernehmen.

English Summer Camp Fürth Burgfarrnbach
Kids von der 2. – 7. Klasse lernen vom 31.07 – 08.09. spielerisch Englisch.

Eddy´s Fußball Camps
Kicken in den Ferien, was gibt es schöneres für Kids zwischen 7 und 12 Jahren

 

Und nun zu Nürnberg:

Ferienbetreuung der Stadt Nürnberg
Eine Vielzahl von Möglichkeiten steht den Kindern hier offen. Die Anmeldung hat gerade erst begonnen!

English Summer Camp Nürnberg Nord und Nürnberg Süd
Auch hier geht es für Kids von der 2 bis zur 7. Klasse ums Englischsprechen.

Kletter- oder Sportcamp im Sportcentrum Nürnberg
5 Tage pro Woche Bewegung und Spaß für Kinder von 5 – 13 Jahre.

 

Zu guter Letzt noch Erlangen:

Hier durfte ich selbst mal einen Tag verbringen:
Jugendfarm Erlangen
Für Kinder von 6 bis 12 Jahren wird ein abwechslungsreiches Programm geboten

 

Das war nun eine kleine Auswahl an Möglichkeiten den Kindern trotz Arbeit coole Ferien zu bieten. Aber wie man sieht ist für jeden etwa dabei und falls doch nicht, gibt das Internet noch viel mehr her!

03 Mai

Bewerber /-innen – Tag

Am 23.05.2017 bin ich beim Bewerbertag des MGH Mütterzentrums Fürth in der Gartenstr. 14 als Kooperationspartner.

Zwischen 11.00 und 16.00 Uhr könnt ihr euch über meine Arbeit informieren und unkompliziert, ohne Voranmeldung in meine Datenbank aufnehmen lassen. (Zur Info: bisher konnten daraus schon zwei Mütter glücklich in neue Jobs vermittelt werden!)

Solltet ihr Fragen hierzu haben, schickt mir einfach eine Nachricht.

Ich freue mich auf euch!

P.S: An diesem Tag könnt ihr euch auch direkt beim MGH Mütterzentrum als Betreuer/-innen, Notmütter oder Haushaltshilfen (m/w) bewerben.