10 Sep

Mama sucht Arbeit verändert sich

Mama sucht Arbeit wird es nicht mehr so geben wie bisher. Manchmal muss man Dinge einfach sein lassen, für die es (noch) nicht die richtige Zeit ist.

Es ist definitiv die richtige Zeit für die vielen sehr gut ausgebildeten, engagierten und motivierten Mütter, die ich in den letzten beiden Jahren kennenlernen durfte. Mittlerweile machen mehr Frauen einen Hochschulabschluss als Männer! Nur im Beruf, vor allem nach der Elternzeit beginnt es für die meisten von uns zu haken.

Fachkräftemangel, eigentlich die Chance, oder?

Man könnte meinen, es herrscht Fachkräftemangel. Jede Fachkraft wird gebraucht. Hmm… in den letzten Jahren durfte ich jedoch etwas anderes feststellen. Zum einen gibt es nur in bestimmten Branchen einen Fachkräftemangel oder nennen wir es mal Engpass. Bürokaufleute gibt es beispielsweise zu Hauf. Genau diesen Job, wollen aber meistens Mütter machen. Zudem ist bei vielen Arbeitgebern noch im Kopf verankert, dass Teilzeitjobs minderwertigere Arbeitsplätze sind. Derjenige ist weniger im Unternehmen anwesend, also ist er oder sie weniger wert – platt ausgedrückt. In Zeiten der Digitalisierung und New Work könnte man meinen, eine ausgeprägte Präsenzkultur ist überholt. Tja, dem ist leider oft (noch) nicht so. Zusätzlich ist die Denke, Teilzeitjob gleich Hilfsjob nicht so weit hergeholt. Früher war das auch so. Man hat als Frau ein bisschen was zum Familieneinkommen hinzuverdient. Heute ist das nicht mehr so. Frauen sind besser ausgebildet und wollen auch dementsprechende Anstellungen mit reduzierten Stunden. Leider sind viele Unternehmen noch nicht bei der Entwicklung angekommen. Sie denken immer noch im Vollzeitmodus.

Teilzeit oder Vollzeitarbeit?

So, nun könnten wir fragen, warum arbeiten denn die Mütter nicht Vollzeit (40 Std.) dann bekommen sie doch die tollen Stellen. So einfach ist das nicht. Stichwort: Kinderbetreuung. Ich glaube, dazu muss ich nicht viel sagen. Und selbst, wenn die wunderbar gelöst ist, die Pausenbrote, die Fahrten zum Sport oder Musikunterricht organisieren sich nicht von selbst und mal so nebenbei. Da bleibt auch mit Unterstützung des Vaters nicht wirklich Zeit, um mal durchzuatmen. Wer will das schon?
Folglich bleibt ehrlich gesagt Müttern nichts anderes übrig, als in Teilzeit zu gehen (das gleiche gilt natürlich auch für Väter – nur leider ist der Anteil der teilzeitarbeitenden Väter gering. Dazu gibt’s auch Studien…).
Gut, aber ich schweife ab. Nochmal zusammengefasst. Es gibt sehr viele Fachkräfte, die in Teilzeit, im Home-Office oder eben einfach der Kinder wegen flexibel arbeiten möchten. Auf der anderen Seite gibt es aber wenig gute Stellen.

Vermittlung für lau?

Dem entsprechend macht eine Vermittlung von Teilzeitstellen leider wenig Sinn, weil hierfür auch eine gewisse Nachfrage da sein muss. Das Konzept des Talentpools von Mama sucht Arbeit ging zwar auf. Die Nachfrage von Seiten der arbeitssuchenden Mütter war wesentlich größer, als die der Arbeitgeber – eigentlich genau richtig. Jetzt kommt das „aber“: Die Unternehmen wollten oftmals keine Vermittlungsgebühr zahlen, weil sie ja „einer Mutter eine Chance geben“. Zu Deutsch: sie fühlten sich als Wohltäter und sehen nicht ein für gutes Personal zu zahlen. Verkehrte Welt. Das zeigt jedoch wieder das Image, das man als arbeitssuchende Mutter hat und ganz ehrlich. Dieses Image hat keine der Mütter bei Mama-sucht-Arbeit im Talentpool verdient! Ich möchte für keine der Damen Almosen!!!

Was wird nun zukünftig aus Mama-sucht-Arbeit?

Mir ist es wichtig weiterhin den Vorurteilen, welche Müttern in der Arbeitswelt entgegengebracht werden, gegenzuhalten. Alleine schaffe ich das jedoch nicht. Folglich habe ich mit weiteren engagierten Frauen ein Netzwerk gegründet, dass u.a. Beziehungen zwischen Frauen und Arbeitgebern schaffen soll. Denn wenn man sich kennt, nimmt man sich plötzlich in einem anderen Licht war. Dann sticht die einzelne Person aus der Masse heraus, wird empfohlen oder eingestellt, weil Sie sie ist und nicht wegen Vorurteilen abgelehnt. Darüber hinaus geht es im Netzwerk, dass zukünftig den Namen FrauenSchaffen trägt, darum sich gegenseitig bei allen beruflichen Veränderungen zu unterstützen. In naher Zukunft planen wir auch Vorträge, Seminare und Workshops zu vielen Themen rund um den Beruf.
In unserem Netzwerk sind alle willkommen – von der Arbeitnehmerin, der Führungskraft bis zur (zukünftigen) Unternehmerin. Im geschützten Umfeld von FrauenSchaffen wollen wir uns tatkräftig unterstützen und motivieren.

Vermittlung ab sofort über astridlehmeyer.de

Die Vermittlung von Müttern in Form eines Talentpools gibt es somit ab sofort nicht mehr. Die Personalvermittlung läuft jedoch über astridlehmeyer.de weiter. Hier kann man sich wieder für einen Newsletter mit den neuesten Stellen registrieren. Die Dienstleistung ist für alle offen. Aber natürlich werde ich an die Damen aus dem Coaching oder von Mama-sucht-Arbeit denken 😉.

Coaching wird erweitert

Unter Mama-sucht-Arbeit werde ich ab sofort nur noch das Coaching anbieten. In den letzten Jahren habe ich hiermit vielen Frauen zum Traumjob oder zur Selbständigkeit verholfen und es ist mir wichtig, dass alle anderen weiterhin von meiner Erfahrung und natürlich auch dem Coachingkonzept profitieren können. Vielleicht bastle ich demnächst ein Blended Learning oder einen Onlinekurs aus dem bestehenden Konzept. Lasst euch überraschen.

Letztendlich ist es auch egal, wie wir Mütter zu gut bezahlten Jobs, in denen wir wertgeschätzt werden, kommen. Entweder über Kontakte vom Netzwerk oder über ein Coaching, das uns dabei hilft, selbstbewusst und gestärkt den Traumjob zu finden!

18 Jun

Das neue Netzwerk für Businessfrauen und Mütter

Netzwerk

Liebe Businessfrau und Mutter,

als Coach und Rekruiterin durfte ich in den vergangenen Jahren viele tolle und engagierte Frauen kennenlernen und mein Traum war es immer diese Talente miteinander zu vernetzen.

Seit sieben Wochen begleiten mich drei einzigartige Damen in einem Working-Out-Loud Circle (WOL).  Dieser Erfahrungsaustausch, das gegenseitige Unterstützen beim Erreichen der persönlichen Ziele, das Vertrauen beruflich weiterzukommen, ist so bereichernd und inspirierend, so dass mir mein Ziel immer klarer wurde: 

Wir wollen wachsen!

Es ist an der Zeit diesen Kreis zu vergrößern und DU kannst ein Teil unseres Netzwerkes werden.


Wir wollen ein Netzwerk,

  • das DICH im Beruf weiter bringt
  • in dem sich für DICH neue Karrieremöglichkeiten ergeben
  • und finanzielle Chancen eröffnen

Um mehr Ideen zu sammeln und in welchem Rahmen wir das kleiden, treffen wir uns zum Brainstorming am Samstag, den 06.07.2019 um 15.00 Uhr bei Mama-sucht-Arbeit in der Königstr. 33, Fürth.

Also überlege dir mal:

  • Was ist dir wichtig?
  • Was brennt dir auf der Seele?
  • Wo hakt es gerade oder könnte es besser laufen?
  • Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

Lass uns am Samstag 6.7. um 15.00 Uhr darüber sprechen und einen Women-Only-Club ins Leben rufen.

Damit wir besser planen können, melde dich bitte bis zum 03.07. über das unten stehende Formular an.

Falls du eine Kinderbetreuung benötigst, lass es mich wissen, dann können wir gegen einen kleinen Unkostenbeitrag einen Babysitter organisieren, der im Nebenraum mit den Kindern spielt.

Wenn du einen Business Partner oder auch nur jemanden zum Joggen suchst, du Ideen hast, neugierig bist und Frauenpower spüren möchtest, dann komm vorbei – wir freuen uns auf DICH und deine Tatkraft

Herzlichst Astrid mit Monika, Sabina und Susann


Anmeldung zum Netzwerktreffen:

19 Mrz

Working Out Loud – Circle : Members gesucht!

Hast du Lust neue Wege zu gehen, ein dir schon lange vorgenommenes Ziel zu erreichen oder einfach neue Formen des Netzwerkens kennenzulernen?

Wir wollen ab Ende März / Anfang April einen WOL – Circle in der Metropolregion Nürnberg starten.

„Working Out Loud ist ein Weg, um Beziehungen aufzubauen, die dir auf verschiedene Weise helfen können, ein Ziel zu erreichen, eine Fertigkeit zu entwickeln oder ein neues Thema zu erforschen. Anstatt sich zu vernetzen, um etwas zu bekommen, investierst du in Beziehungen, indem du im Laufe der Zeit Beiträge leistest, einschließlich deiner Arbeit und Erfahrungen, die du sichtbar machst.Wenn du „Working Out Loud“ anwendest, bauen deine Beiträge im Laufe der Zeit Vertrauen auf und vertiefen ein Gefühl der Verbundenheit, wodurch sich die Chancen für Zusammenarbeit und Miteinander erhöhen. Du bist effektiver, weil du Zugang zu mehr Menschen, Wissen und Möglichkeiten hast, die dir helfen können. Außerdem fühlst du dich besser, weil dir dein größeres Netzwerk mit sinnvollen Beziehungen ein stärkeres Gefühl von Kontrolle, Kompetenz und Verbindung gibt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfährst du mehr darüber, was du willst und was du zu bieten hast. All dies führt zu mehr Motivation für den Einzelnen und zu mehr Agilität, Innovation und Kooperation für ein Unternehmen.“
(Erste Schritte zu WOL-Circle :Workingoutloud.com)

Zwölf Wochen lang treffen wir uns einmal pro Woche zum Austausch, gegenseitiger Unterstützung und Bearbeiten des WOL – Leitfadens.

Wir wollen uns an verschiedenen Orten der Metropolregion zu treffen um gleichzeitig neue Ecken unserer Heimat kennenzulernen.

Genaue Termine und Orte vereinbaren wir sobald wir vier bis fünf Teilnehmerinnen sind.

Aktuell sind wir zu dritt und suchen noch ein bis zwei Teilnehmerinnen. Wenn du also auch neue Ziele erreichen oder einfach neues kennenlernen möchtest, bereit bist deine Zeit zu investieren, sodass wir uns gegenseitig im Team voranbringen und dazu noch Mutter bist, schreib mir!

Ich freue mich auf deine Nachricht (post@astridlehmeyer.de).

Deine Astrid

04 Dez

Familienbewusste Unternehmen – was ist das und wie finde ich sie?

Viele Unternehmen schreiben auf Ihre Homepage, sie sind familienfreundlich und stellen einen Maßnahmenkatalog zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor.
In diesem Zusammenhang taucht ebenfalls immer wieder der Begriff „familienbewusst“ auf.
Ist das das Gleiche?
Macht man sich einmal mit der Begrifflichkeit vertraut, lassen sich schnell Unterschiede feststellen.

Familienfreundlich oder familienbewusst – was ist der Unterschied?

Familienfreundlich nennen sich viele Unternehmen. Sie schreiben es sich auf die Fahne, aber sind sie sich auch darüber bewusst, was es heißt Mitarbeiter mit Familie zu unterstützen? Genau das ist der Unterschied. Familienbewusste Unternehmen nehmen ihre Mitarbeiter individuell war und gehen auf ihre Bedürfnisse ein. Ein familienfreundliches Unternehmen kann also familienbewusst sein, muss es aber nicht. Denn zum Familienbewusstsein oder allgemein einem Bewusstsein über die Bedürfnisse ist Kommunikation auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern und gelebte familiäre Unternehmenskultur notwendig – also das, was wir uns eigentlich vorstellen.
Somit aufpassen, nicht überall wo familienfreundlich draufsteht ist eine familienbewusste Unternehmenskultur drin!

Fangen wir nun aber mal einfach an. Welche Unterstützungsmöglichkeiten können Unternehmen Eltern oder auch pflegenden Angehörigen geben?

Hierzu habe ich die Angebote der Unternehmen auf der Initiative familienbewusste Personalpolitik genauer angesehen und zusammengefasst.

Arbeitszeiten:

  •  flexible Arbeitszeiten (auch bei akuten familiären Pflegefällen)
  • Arbeitszeiten passend zur Kinderbetreuung
  • Homeoffice
  • Familienpflegezeit (Stundenreduktion auf Zeit)

Kinderbetreuung:

  • Ferienbetreuung (Feiertagsbetreuung z.B. Buß- und Bettag)
  • Betriebskindertagesstätte
  • Notfallbetreuung

Finanzielle Zuschüsse:

  • Zuschuss zur Kinderbetreuung

Information und Gesundheitsmanagement:

  • Familienorientierte Information, Beratung und Seminare (auch für pflegende Angehörige)
  • Weiterbildung während der Familienpause
  • Kurse zur Erhaltung der Gesundheit

Betriebsorganisation:

  • Begleiteter Wiedereinstieg nach der Elternzeit
  • Vertretungsregelung
  • Sensibilisierung der Führungskräfte
  • offene Kommunikationskultur

 

Interessanterweise führen nur zwei Unternehmen die offene Kommunikationskultur und ein Unternehmen die Sensibilisierung der Führung an. Dabei sind diese beiden Punkte mit die wichtigsten Eigenschaften zur Schaffung eines familienbewussten Unternehmens.
Ohne diese Eigenschaften können Unternehmen familienfreundliche Maßnahmen anbieten, jedoch wird es in verschiedenen Abteilungen und Teams verschiedene Umsetzungen geben. Ich denke, viele kennen den Gruppendruck im Team, wenn einem eine Kindergartenkeimwelle erreicht hat und nacheinander alle in der Familie krank werden. Verständnis und Bewusstsein der direkten Kollegen und der Führungskräfte, dass es manchmal einfach so ist, ist gefragt und keine Hochglanzversprechen.
Wenn man sich folglich ein Unternehmen genauer ansieht ist es somit extrem wichtig – neben den allgemeinen Maßnahmen zur Vereinbarkeit – sich das Team und die Führungskraft anzusehen.

Welche weiteren Hinweise gibt es um familienbewusste Unternehmen herauszufinden?

Zertifikate und Netzwerke geben hier einen guten Überblick:
Das audit berufundfamilie unterstützt Arbeitgeber familien- und lebensphasenbewusste Maßnahmen einzuführen und in der Unternehmenskultur zu verankern.
Auf der Homepage des audit berufundfamilie sind alle zertifizierten Unternehmen aufgezählt mit einer Liste der bereits eingeführten Maßnahmen und geplanten Maßnahmen. Die zertifizierten Unternehmen finden Sie hier.

Das Netzwerk erfolgsfaktor Familie unterstützt Unternehmen bei der Gestaltung einer familienbewussten Personalpolitik. Eine Garantie für die Umsetzung gibt das Netzwerk zwar nicht, jedoch kann man davon ausgehen, dass sich die Mitglieder mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinandersetzen. Eine Mitgliederübersicht gibt es hier.

Die Initiative familienbewusste Personalpolitik stellt auf Ihrer Homepage überwiegend die großen Unternehmen der Region vor. Hier werden auch die Maßnahmen der einzelnen Unternehmen vorgestellt. Mehr dazu hier.

 

Kleine Unternehmen

Es gibt natürlich auch Arbeitgeber, die ihre Familienbewusstheit nicht nach außen kommunizieren. Oftmals sind das kleine inhabergeführte Unternehmen, deren Unternehmenskultur generell familiär geprägt ist. Zudem finden sich hier flache Hierarchien, die eine direkte und einfache Kommunikation ermöglichen. Jeder kennt jeden, was in vielen Fällen Vorteile mit sich bringt. Hat der oder die Inhaber*in zusätzlich selbst Kinder oder Erfahrung mit der Pflege von Angehörigen erhält man weitaus mehr Verständnis und Unterstützung, als es die meisten Maßnahmen zur Gestaltung der Familienfreundlichkeit ermöglichen.

Nur diese Unternehmen zu identifizieren ist schwer.
Hierbei ist Netzwerken beispielsweise hilfreich. Vielleicht kennt man jemanden, der in einem Unternehmen arbeitet, dass eine familienbewusste Unternehmenskultur lebt. Die Aussagen der Mitarbeiter sind hierbei ebenfalls weitaus mehr wert als Versprechen auf der Homepage.
Viele Aussagen und Berichte von Mitarbeitern finden sich ebenfalls auf Bewertungsseiten wie kununu.de.
Durchforstet man diese Seiten sollte man jedoch eher vorsichtig sein. Jeder kann dort ein Unternehmen bewerten und überlegt selbst: Wann gebt ihr hauptsächlich eine Bewertung ab? Meist, wenn man sich über etwas ärgert. Folglich sind Bewertungen entweder richtig schlecht oder teils auch zu gut um wahr zu sein. Es kann nämlich sein, dass der Chef eine eigene Bewertung geschrieben hat oder andere dazu auffordert.
Versucht hier also zwischen den Zeilen zu lesen und Gemeinsamkeiten bei allen Bewertungen herauszufinden. Hiervon kann man dann ausgehen, dass es stimmt.

 

Zusammengefasst gibt es viele Maßnahmen, die Arbeitgeber anbieten können um sich familienbewusster aufzustellen. Ob diese gelebt werden und ob die zugehörige Unternehmenskultur herrscht z.B. hinsichtlich des Verständnisses gegenüber Care Arbeit und eine offene Kommunikation auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern, lässt sich nur durch direkte Erfahrungsberichte der Mitarbeiter herausfinden.

Mama-sucht-Arbeit arbeitet  mit Unternehmen zusammen, die eine familienbewusste Kultur leben. Manchmal sind sie sich darüber vor unserer Zusammenarbeit gar nicht im Klaren, da sie ihren Mitarbeitern nicht die üblichen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit anbieten, sondern einfach das tun, was für sie selbstverständlich ist.

In den nächsten Monaten werde ich euch hier auf dem Blog einige Unternehmen vorstellen und was sie genau machen um ihre Mitarbeiter zu unterstützen.

 

Bild: Pixabay.com – rawpixel

16 Nov

Über mich

Ich könnte nun so viel über meine Recherchen in den letzten Wochen und Monaten schreiben, über Bewerben, Absagen – oder auch keine Absagen, seltsamen Bewerbungsgesprächen etc. aber ich beginne einfach mal von vorne.

Ihr wollt schließlich wissen, wer hier schreibt, oder?
(Ach ja, ich habe mich entschlossen euch zu duzen. Wer sich daran stört, möge es mir bitte nicht übelnehmen, nur in Mütterkreisen wird eigentlich meistens geduzt.)

Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, bin ich auch eine von denen – den Müttern. Allerdings bin ich keine von den „ich sitze den ganzen Tag am Spielplatz mit meinem Kind“ Müttern, geschweige denn kenne ich mich mit Krabbelgruppen oder ähnlichem aus. Warum? Ich habe stets gearbeitet. War selbständig, hatte keinen Mutterschutz und auch keine Elternzeit. Die Kunden warten leider nicht. Sie suchen sich, wenn du nicht sofort bereitstehst, einfach einen neuen Dienstleister.
Wie in dem Artikel „Mutter mit Führungsposition? Wie überzeuge ich den Arbeitgeber“ von Karin Leitmüller empfohlen, habe ich auch nochmals studiert. Also volles Programm.

Genau deswegen musste ich mich auch irgendwann entscheiden wo ich reduziere. Da sich meine Arbeitszeiten mit den Kinderbetreuungszeiten nicht vereinbaren ließen – die Bildungsbranche macht überwiegend am Abend Umsatz – und der Papa nicht übernehmen konnte, verkaufte ich mein Bildungsinstitut.

So, und nun suche ich eine neue Arbeit, die besser mit dem Mäuschen vereinbar ist. Was durch meine Qualifikation und dem Fachkräftemangel doch kein Problem sein dürfte? Dass das nicht leicht wird, war mir klar. Aber so voller Hürden und Vorurteilen hätte ich nicht gedacht. Deshalb möchte ich euch mitnehmen und hoffe, wir können uns gemeinsam unterstützen und Ideen finden, wie es für viele Mamas leichter wird.

Eure Astrid